Hintergrund: Antibiotika bei Blasenentzündung

Zur Behandlung von Harnwegsinfekten werden noch immer häufig Antibiotika eingesetzt. Allerdings raten Experten heute zu mehr Zurückhaltung, wenn es um die Verordnung von Antibiotika geht.

Einer der Gründe dafür ist die Tatsache, dass immer mehr Bakterien sogenannte Resistenzen entwickeln. Die Folge: Die eingesetzten Antibiotika verlieren ihre Wirksamkeit.

Die Antibiotikaeinnahme kann zudem einen unschönen Nebeneffekt haben – nämlich wiederkehrende Blasenentzündungen. Das Problem: Antibiotika töten nicht nur „schlechte“ Bakterien ab, sondern bekämpfen auch die „guten“ Keime, die zum Beispiel zur natürlichen Scheidenflora gehören. Auf diese Weise kann die Schutzfunktion der Scheidenflora während der Behandlung gegen Krankheitserreger beeinträchtigt werden. Aufgrund der gestörten Abwehrprozesse besteht dann die Gefahr, dass es leichter zu einem erneuten Infekt kommt.

Hinzu kommt, dass Antibiotika auch die Bakterien der Darmflora angreifen, wodurch das natürliche Gleichgewicht der Darmbewohner gestört werden kann. E. coli-Bakterien, die zu den häufigsten Erregern von Harnwegsinfekten zählen, können sich dann leichter vermehren und den Teufelskreis der wiederkehrenden Entzündungen fördern.

Ein weiteres Problem, welches sich aus der Störung der natürlichen Darm- und Scheidenflora ergibt, sind mögliche unangenehme Nebenwirkungen wie Durchfall oder Scheidenpilz. Davon sind besonders Frauen mit wiederkehrenden Blasenentzündungen häufig betroffen.

Gut zu wissen: Eine Blasenentzündung verläuft in der Regel unkompliziert und kann häufig auch mit einer geeigneten pflanzlichen Therapie erfolgreich behandelt und vermeidet werden – ohne Antibiotikum!

Aqualibra® ist auch begleitend zur Antibiotikatherapie und zur Nachsorge geeignet

In manchen Fällen ist die Gabe eines Antibiotikums jedoch medizinisch notwendig und unumgänglich. Dann stellt Aqualibra® eine ideale Therapie-Ergänzung dar. Denn Aqualibra® unterstützt die Erregerbekämpfung des Antibiotikums und ergänzt die Therapie durch folgende wichtige Wirkmechanismen:

  • Sorgt für eine rasche Besserung der Beschwerden wie Schmerzen beim Wasserlassen
  • Löst die Krämpfe im Unterbauch, sodass die Blase immer vollständig entleert werden kann und kein Restharn zurückbleibt
  • Wirkt harntreibend und sorgt so dafür, dass abgetötete Erreger ausgespült werden.

Gut zu wissen: Aqualibra® kann aufgrund der sehr guten Verträglichkeit über die Anwendungsdauer des Antibiotikums hinaus eingenommen werden, um die Infektion gründlich auszuheilen.

Die besten Tipps bei Blasenentzündung

Hilfe zur Selbsthilfe: Erfahren Sie hier, worauf es bei der Behandlung einer Blasenentzündung ankommt und wie Sie erneuten Harnwegsinfekten vorbeugen können.

...
Die Vorteile von Aqualibra®

Aqualibra® erfüllt alle Behandlungsziele und überzeugt mit klinisch belegter Wirksamkeit und Verträglichkeit.1,5,6

Mehr erfahren
...
Pflanzliche Wirkstoffe in Aqualibra®

Für Aqualibra® wurden die Extrakte von drei bewährten Arzneipflanzen intelligent kombiniert.

Mehr erfahren
...
Aqualibra®: FAQ

Häufige Fragen rund um das pflanzliche Arzneimittel Aqualibra® haben wir hier für Sie beantwortet.

Mehr erfahren

Ihre Gesundheit ist unsere große Leidenschaft. Sie motiviert uns, Arzneimittel von höchster Qualität zu entwickeln und herzustellen – und immer wieder neue Antworten auf die Frage zu finden, mit welchen medizinischen Innovationen wir Ihnen noch besser und individueller helfen können.

Aqualibra® wird ausschließlich in Deutschland produziert. Von den MEDICE-Standorten Iserlohn, Köln und München aus sorgen wir dafür, dass immer mehr Menschen von der exzellenten Wirksamkeit und Qualität unserer Arzneimittel profitieren.

MEDICE gehört zu den erfolgreichsten inhabergeführten Familienunternehmen in der deutschen Arzneimittelindustrie. Seit über 70 Jahren setzen wir mit großem Verantwortungsbewusstsein, hoher Innovationskraft und nachhaltigem Handeln Maßstäbe.

  • 1 Vahlensieck et al. Antibiotics. 2019; 8(4):256.
  • 2 Aktuelle S3-Leitlinie fordert kritischen Einsatz der Antibiotika-Therapie, um Resistenzentwicklung zu reduzieren. (AWMF-Register-Nr. 043/044, Empfehlung Nr. 6.1.1.).
  • 3 Wolf E., Pharmazeutische Zeitung, Ausgabe 35, 2007
  • 4 Gimdt M. et al.; In: Hendrik Lehnert, Karl Werdan (Hrsg.): Innere Medizin – essentials. 4. Auflage, Thieme, Stuttgart 2006, S. 530 f.
  • 5 Fischer et al. Der Kassenarzt. 1998; 10:39-43.
  • 6 Fischer et al. Der Allgemeinarzt. 1994; 11:863-869